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4 gute Gründe ein Instrument auch mit 50+ zu lernen

Studien in der Hirnforschung belegen es: ein Musikinstrument zu lernen erhält die geistige Leistungsfähigkeit, bis ins hohe Alter.
Durch Zufall fand ich diesen Artikel von Margret Manning auf einer Website für die Generatoin 60+. Auch wenn ich selbst erst noch 60 werde, so waren die Argumente die dort aufgeführt sind sehr interessant und nicht von der Hand zu weisen, weshalb wir hier eine deutsche Übersetzung des Artikels unseren JM-Usern nicht vorenthalten wollen.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch nochmals auf unsere 2 sehr interessanten Artikel zum gleich Thema "Was Musik mit unserem Gehirn macht (Teil 1) und (Teil 2)" hin. Lesen Sie nun den spannenden Artikel

trumpetplayer4 gute Gründe ein Musikinstrument auch noch mit 50+ zu lernen (von Margaret Manning)

Wenn Sie an einen "typischen" Musikschüler denken, könnten Sie ein Foto von einem 7-jährigen Mädchen oder 10-jährigen Jungen vor sich sehen, nervös sitzt das Kind vor einem Klavier, die kleinen Finger leicht auf den Tasten. Möglicherweise waren Sie vor einigen Jahrzehnten sogar selbst das kleine Mädchen oder der kleine Junge gewesen.

Gut, falls Sie denken, dass Musikinstrumente nur was für Kinder sind, ist es vielleicht an der Zeit ihren eigenen „Soundtrack“ etwas zu aktualisieren. Es gibt viele gute Gründe, warum Menschen auch noch über 50 erwägen sollten, ein wenig Musik in Ihr Leben zu bringen, ein Instrument spielen zu lernen.

Musik ist für Ihr Gehirn was Zirkeltraining ist für Ihren Körper ist!

Wie die fitteren „Babyboomers“ unter uns welche Sport treiben wissen, beinhaltet ein Zirkeltraining das Verschieben von einer Übung zur nächsten, von einer zur nächsten Maschine, für uns - ein Ganzkörpertraining.
Es gibt nur sehr wenige Aktivitäten, die das Gleiche für Ihr Gehirn tun können - und Musik ist eine von ihnen.

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Musik-/Gitarren-Unterricht "zu teuer"?

Ein sehr interessanter Artikel des TONKÜNSTLERVERBANDS BADEN-WÜRTTEMBERG E.V. belegt eindrucksvoll warum jede Form von Musik-Unterricht seinen Wert behalten sollte. Hier in diesem Artikel nachzulesen und sehr empfehlenswert.

Vielen Menschen die mit der Materie "Musik" nichts oder nur wenig zu tun haben ist oft gar nicht bewusst was und wieviel ein Musiker (und damit auch ein Musiklehrer) für seinen Beruf alles tun muss, bevor er/sie dazu überhaupt befähigt ist ein Instrument zu spielen oder dies gar zu unterrichten.

Ein Instrument spielen zu lernen dauert jahrelang, kostet oft immense Investitionen für Instrumente, Ausbildung und Fortbildung.
Es erfordert viele Stunden des Trainings und der Übung, viel Schweiss und Tränen sozusagen bis man eine gewisse Befähigung überhaupt erreicht hat. Zu lernen ein Instrument vernünftig zu unterrichten ist nochmals eine grosse Aufgabe.
Dieses alles sollte auch entsprechend honoriert und bezahlt werden um eine gerechte Balance auch zu "normalen" Alltagsberufen wie Handwerkern, Angestellten oder anderen Freiberuflern herzustellen.

Hier agieren Musiker oft immer mehr am Rande des Existenzminimums einfach weil sich leider(!) in den letzten Jahrzehnten immer mehr eine "Geiz ist geil"-Mentalität bei Kunst und Künstlerberufen eingestellt hat.
An Kunst wird zuerst gespart, obwohl diese ein wichtiger Beitrag zur Sozialisierung, musischer Bildung, Freude und Spass für sowohl Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters darstellt!

Der TONKÜNSTLERVERBANDS BADEN-WÜRTTEMBERG E.V. hat in vielen Gesprächen und Umfragen Richtlinien für die Bezahlung von Musikern und Musiklehrern zusammengestellt die ich hier einmal unkommentiert für jede/n Interessierte/n bereitstelle:
TKVB Bezahlung Unterricht



























Plaetze fuer Unterricht frei

martin_klZ.Zt. habe ich einige Plätze für privaten Gitarrenunterricht (Einzel- oder Gruppenstunde) in der Gegend rund um Karben/Bad Vilbel anzubieten. Englischprachige Schüler sind willkommen!

Wer sich also für Gitarrenunterricht bei mir interessiert kann sich gern für weitere Infos hier per eMail direkt an mich wenden.

New guitars in my life (5)

Ein altes Sprichwort sagt: "... unverhofft kommt oft ..." und genau so war es für mich auch als mich im Herbst 2015 die Firma "ERG Guitars" aus Israel anfragte ob ich eine Ihrer Gitarren spielen wolle um damit Werbung zu machen, sprich offizieller Endorser zu werden.

03 Mod Bertino tobacco front closeWer sagt da nein. Also auch ich nicht.
Allerdings hatte ich sehr genaue Vorstellungen davon was für eine Art von Gitarren ich gern spielen würde. So gab es von einem berühmten Gitarrenbauer aus Paris, Bernabe Busato, Anfang der 1930-50er Jahre sehr spezielle akustische Jazzgitarren die mich immer schon sehr gereizt haben einfach weil sei einen ausgesprochen guten, vollen und speziellen Klang haben.

Allerdings sind diese Gitarren mittlerweile Raritäten und auf dem Markt immer seltener anzutreffen, und wenn dann für astronomische Preise jenseits der 10 bis 15.000.-€ die sich ein normaler Musiker wie ich schlicht nicht leisten kann.

Meine Idee zum Nachbau einer solchen Busato-Gitarre unterbreitete ich nun den Konstrukteuren von Polak-Guitars (ehem. ERG-Guitars) und machte Ihnen detaillierte Angaben zu der Bauart der Gitarren, genaue Maße, Details wie Headstock oder  Wölbung des Bodens und der Decke.

Die Busatos wurden seinerzeit dadurch berühnt dass sie sehr stark gewölbte Decken und Böden hatten, ähnlich der heute bekannten Jazz-Archtop-Gitarren, allerdings nicht mit F-Löchern sondern dem berkannten Ovalhole, also einem O-förmigen Schalloch.

Diese Gitarren wurden daraufhin nach meinen genauen Angaben durch Eduard Polak, den Gitarrenbauer von ERG-/Polak-Guitars konstruiert und für mich gebaut. Die Gitarren sind nun in Serienreife vorhanden und werden in verschiedenen Ausführungen erhältlich sein.
Verwendet wird hochwertige Hardware von Miller und/oder Grover, die Hölzer bestehen aus edlem Ahorn oder Eukalyptus mit mehrfach verleimten Fichtendecken. Die Preise liegen je nach Ausstattung und Machart zwischen 3200 und 3750.-€. Die Gitarren sind bei mir erhältlich.

Das fertige Endergebnis kann sich durchaus sehen und hören lassen. Seht selbst:

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