biography (2/4)

Etwas frustriert durch viele Rückschläge, u.a. auch durch das harte und bis dahin nur als kalt und uninspiriert kennengelernte Musikbusiness, zog ich mich Anfang der 80er Jahre zunächst von allen Rock- und Popbands, ja aus dem ganzen Musikgeschäft zurück. Die Quoten- und Erfolgsjagd im Popbusiness, der uninspirierte Umgang mit Musikern und Künstlern bei Plattenfirmen und Managern hatten als Erfahrung ihre ersten Spuren hinterlassen.

django3aDurch das virtuose Gitarrespiel des berühmten Sinti-Gitarristen Django Reinhardt neu inspiriert begann ich mich dann Anfang der 80er Jahre für Jazz und Swing zu interessieren. Etwas vergleichbares wie dieses virtuose Gitarrenspiel hatte ich bis dahin noch nie gehört.

Ich gründete, nachdem ich mir in der folgenden Zeit dieses Spiel mühsam durch "heraus-hören" von Schallplatten angeeignet hatte, 1983 zusammen mit Darco Wolf und Billy Bilek meine eigene Swing-/Jazz-Formation, die „Alex Rodmann Group“ (siehe discography), mit der wir in den folgenden 2 Jahren sehr viele Auftritte u.a. in der BRD, Frankreich und Korsika absolvierten. Später kamen dann als Mitglieder noch Jeanou Quilez (RythmGit), Dieter Lettner (Klarinette, Sax) und Linda Freeland (Voc.) hinzu.

Durch den plötzlichen, völlig unerwarteten Tod unseres Bassisten Billy brach die Band 1984 dann leider überraschend schnell auseinander. argroup_klIch versuchte noch weitere 2 Jahre zusammen mit Jeanou Quilez, dem Rhythmus-Gitarristen als Swing-Duo weiterzuarbeiten und die Band wieder aufzubauen.
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Wir trennten uns dann jedoch 1986 nach einigen weiteren Auftritten und einer 4-wöchigen Frankreichtournee endgültig. Trotzdem ist seither der "Jazz Manouche" (wie er in Frankreich genannt wird) ein wichtiges Thema meines Lebens geblieben (Siehe auch in den News)

Ende der 80er Jahre dann begann ich als DJ in Diskotheken aufzulegen, arbeitete 5 Jahre lang regelmässig als Discjockey in Clubs. Diese Erfahrung konnte ich später in meinen Musikproduktionen gut umsetzen.

Im Jahr 1989 begann ich mich bereits für die ersten damals  erhältlichen PersonalComputer (PCs) zu interessieren, kaufte mir Commodore64 und später ATARIs. Mit diesen Rechnern und zunächst einer alten 4-Spur Bandmaschine begann ich meine ersten eigenen Musik-Aufnahmen zu produzieren.

Kontinuierlich kamen dann in den folgenden Jahren Mischpulte, Keyboards, Sampler, Appledj_1987_kl MacIntosh-Rechner m. Harddiskrecording uvm. dazu und der erste Schritt in Richtung "Homerecording" war so getan.

1994 arbeitete ich mit dem bis dahin erworbenen Wissen als Tontechniker in einem kleinen Tonstudio (ListenUp!-Studio) in Offenbach, wo ich auch div. Musik- und CD-Produktionen als Musiker und verantwortlicher Produzent durchführte.

B_yond2_tmbAber, das Musikbusiness ist eine richtig harte Branche, manche sagen ein Haifischbecken. Und wer nicht beste Kontakte hat oder aber sich (so wie ich) nicht dem musikalisch-künstlerisch-kommerziellen Diktat der Musikindustrie (Stichwort: Charts oder Superstars, Popstars, Starsearch etc.) unterwerfen will, hat heute leider kaum mehr eine Chance als Musiker wahrgenommen zu werden, ja „erfolgreich“ zu sein.

Seit 1997 arbeitete ich selbstständig in meiner eigenen kleinen Firma digitalwelten - new media service - als Mediendesigner, die nun im Zuge der Wirtschaftskrise 2010 liquidiert werden musste ... aufgeben konnte (und werde) ich die Musik aber dennoch niemals. Denn die Reise geht weiter ...

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